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Im Moment bereiten wir die Inhalte für diesen Bereich vor. Um Sie auf gewohntem Niveau informieren zu können, werden wir noch ein wenig Zeit benötigen. Bitte schauen Sie daher bei einem späteren Besuch noch einmal auf dieser Seite vorbei. Vielen Dank für Ihr Interesse!

Aufgrund des überwältigenden Interesses werde ich hier demnächst die wichtigsten Fragen und Antworten zusammenfassen. Ich danke allen, die mir geschrieben haben und bitte diejenigen um etwas Geduld, die noch keine Antwort erhalten haben oder die noch mehr Auskunft wünschen. Ich versuche nach wie vor, jede Anfrage einzeln zu bearbeiten.

Viele fragen nach Plänen für Holzvergaser, oder nach Bausätzen bzw. gebrauchsfertigen Anlagen. Sowas gibt es leider (noch) nicht, ich kann leider auch niemanden empfehlen, der Baupläne hat welche einen auch wirklich funktionstüchtigen Holzvergaser ergeben. Mit dem Abzeichnen und Nachbauen eines Kriegsvergasers ist es nicht getan, die Anlage muss zum Motor passen. Ausserdem ist es sehr wichtig, dass man Verständnis für die chemischen Abläufe im Gaserzeuger hat. Man muss sich ferner bewusst sein, dass derselbe Motor mit Holzgas bis zu 40% Leistungseinbusse gegenüber Benzin hat. Der Betrieb und die Wartung einer solchen Anlage ist aufwendig. Für den Antrieb von Autos für den täglichen Gebrauch eignet sich ein Holzvergaser ganz sicher nicht. Das ist und bleibt ein reines Hobby für Individualisten, die gerne eine Stunde früher aufstehen um das Auto in Betrieb zu nehmen, und die auch gerne abends die Filter mit Wasser sauber spritzen.

Stationäre Anlagen mit Holzgasbetrieb (BKW, BHKW)

Der Betrieb von stationären Anlagen ist hingegen was ganz anderes, das macht auch Sinn und es gibt gute Beispiele für funktionierende Anlagen. Aber man erwarte nicht die Einfachheit eines Dieselaggregates, das man mit Knopfdruck starten und vergessen kann, bis der Tank leer ist. Der Betrieb der Anlage kann automatisch erfolgen und auch die Beschickung mit z.B. Hackschnitzeln. Jedoch ist ein gewisser Wartungsaufwand vonnöten. Wer sich dessen bewusst ist, der kann sich überlegen ein solches Aggregat in Betracht zu ziehen. Zumindest ein Teil der Abwärme sollte sinnvoll genutzt werden können.

Ich werde wie gesagt diese Seite nächstens ausbauen, sodass sich hoffentlich viele Interessenten ein Bild machen können, ob eine solche Anlage - als Hobby oder mehr - wirklich für sie in Frage kommt. Ganz sicher kann ich aufgrund meiner praktischen und theoretischen Erfahrung mit Rat und Tat weiterhelfen.

Berechnungsgrundlagen, Baupläne, komplette stationäre Anlagen: Später mehr dazu.

Für euer Interesse, eure Geduld und euer Verständnis danke ich euch allen ganz herzlich!

Daniel Hagen

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